Sonntag, 22. Februar 2015
Verrückte Regeln - Wenn ein Elfmeter über die Dauer einer Sperre entscheidet
Sonntag, 15. Februar 2015
Never change a winning team - Reus und Juno mit neuen Trend?
Mittwoch, 21. Januar 2015
Sport und Migration. Eine Bildergeschichte.
Der erste Transfer aus der Türkei
FC Köln-FK Pirmasens maçı, gol Çoşkun Taş; Almanya'ya transfer olan ilk Türk futbolcu (1960) pic.twitter.com/xR83sq5h5L
— DiasporaTürk (@diaspora_turk) 13. November 2014Tweet zum Bild:Tor von Çoşkun Taş beim Spiel zwischen dem FC Köln und FK Pirmasens (1960). Çoşkun Taş war der erste Transfer aus der Türkei in die Bundesrepublik. Viele neue Teams in Europa. Eins davon: Türk Gücü Futbol Takımı
Hollanda'ya giden işçiler tarafından kurulan Türk Gücü Futbol Takımı (1966) pic.twitter.com/36G3caWLfg
— DiasporaTürk (@diaspora_turk) 13. Dezember 2014Tweet zum Bild: Das aus in die Niederlande eingewanderten Arbeitern gegründete Fußballteam Türk Gücü (1966)MigrantInnen sind in Bewegung. Die Liebe zu Fortuna Düsseldorf wurde von diesem Schüler in die Türkei importiert. Am ersten Schultag in der neuen Heimat fand sich so sein Fortuna-Shirt zwischen türkischen Schuluniformen wieder.
Türkiye'ye kesin dönüş yapmış bir ailenin çocuğu okulundaki ilk gününde; Fortuna Düsseldorf tişörtüyle (1983) pic.twitter.com/e3ecjnFNpQ
— DiasporaTürk (@diaspora_turk) 24. November 2014Tweet zum Bild: Der erste Schultag eines Kindes nach der Rückkehr der Familie in die Türkei, mit dabei das T-Shirt von Fortuna Düsseldorf (1983)Pioniere auf europäischen Ground
Avrupa’nın en eski Türk Futbol Kulübü FC Ankara'nın iki futbolcusu; Seyfi ve Mete (1969-Almanya) pic.twitter.com/GVoSR1ECxL
— DiasporaTürk (@diaspora_turk) 19. Januar 2015Tweet zum Bild: Zwei Spieler des ältesten türkischen Klubs in Europa, Türk Futbol Kulübü FC Ankara, Seyfi und Mete (1969-Deutschland)Ringen: Ein Volkssport in der Türkei. Ehrfurchtsvoll werden die Ringer "Pelihvan" genannt.
Herne sokaklarında güreşen küçük pehlivanlar (1985-Almanya) pic.twitter.com/MRfzlyoksX
— DiasporaTürk (@diaspora_turk) 27. November 2014Tweet zum Bild: Mini-Ringer beim Ringen auf den Straßen von Herne (1985-Deutschland)Sport gehört zum Alltag. Die Ausbildung dazu ist bisweilen interkulturell.
Bisiklet dersi (1990-Hollanda) pic.twitter.com/OzJq0McJNr
— DiasporaTürk (@diaspora_turk) 6. Dezember 2014Tweet zum Bild: Fahrraduntericht (1990-Niederlande)Fehlen darf auch nicht der Multi-Kult Klub aus Berlin. Hier ein Foto aus dem Katzbachstadion in Kreuzberg.
Türkiyemspor Berlin taraftarlarının maç çoşkusu (1988-Almanya) pic.twitter.com/R2DfpKfVgR
— DiasporaTürk (@diaspora_turk) 19. November 2014Tweet zum Bild: Fanbegeisterung während eines Spiels von Türkiyemspor Berlin (1988-Deutschland) Bonus: In Berlin startete Ilyas Tüfekci seine Fußball-Karriere beim BBC Südost und Türkspor Berlin. Danach spieltet er u.a. bei Hertha BSC, Schalke 04, dem VfB Stuttgart und bei den beiden großen Klubs Fenerbahçe und Galatasaray in der Türkei. Der heutige 54-jährige leidet seit Herbst 2014 an ALS. Diren İlyas!
İlyas TÜFEKÇİ | VfB Stuttgart (1980-81) - 24 lig maçında 13 gol attı + ligi 3. bitirdi VfB (İlyas: alt, sağdan 3.) pic.twitter.com/OTkTA0OMbN
— Araz Altay (@arazaltay) 6. November 2013Tweet zum Bild:İlyas TÜFEKÇİ| VfB Stuttgart (1980-81 - In 24 Liga-Spielen schoß er 13 Tore, der VfB beendete die Saison als Dritter.(İlyas: unterste Reihe, von rechts der Dritte)Auf der Nachrichten-Plattform onedio.com finden sich zum Thema Migration aus der Türkei weitere zeitgeschichtliche Dokumente. Der komplette Beitrag "Çok Özel Fotoğraflarla Avrupadaki Türk Diasporasının 50 Senelik Hikayesi" mit viel Bild- und Videomaterial kann unter http://onedio.com/haber/cok-ozel-fotograflarla-avrupadaki-turk-diasporasinin-50-senelik-hikayesi-437723 eingesehen werden.
Falls ihr interessantes Material dem Projekt @diaspora_turk zu kommen lassen wollt. Könnt ihr das über den Twitter-Account direkt tun, oder über die Mail-Adresse diasporaturk@yandex.com.
Montag, 19. Januar 2015
Extremsport Fußballprofi - „Ab heute bin ich also Sportinvalide“
Montag, 17. November 2014
Genial. Spendenlauf in Wunsiedel gegen Nazis
Die Schnauze voll haben Anwohner und Aktivisten schon seit Jahren. Denn einmal im Jahr gerät Wunsiedel zum Zentrum der bundesdeutschen Neonazi Scene. Dann wollen hier Alt- und Neonazis dem Stellvertreter Adolf Hitlers, Rudolf Heß, Gedenken. Gegenaktionen begleiten die Neonazis seit ihrem ersten Auftritt 1987, doch damit könnte vielleicht bald vorbei sein. Denn Anwohner und antifaschistische Aktivisten wandelten den Neonaziaufmarsch kurzerhand um in einen Spendenlauf „Rechts gegen Rechts“. Unfreiwillig sammelten so die braunen Horden mit jedem gelaufenen Meter Geld für die gute Sache und damit gegen Rechts. Die Demoroute war geschmückt mit ironischen Transparenten, wie „Wenn das der Führer wüsste“. Damit den Neonazis auch klar wird wofür sie hier laufen, war die Laufroute präpariert mit Erfolgsmeldungen, in klassischer Lauf-Charity Manier. In großer Schrift wurde auf der Laufstrecke der jeweils erreichte Spendenstand verkündet. Auch für die Verpflegung war gesorgt, an „Mein Mampf“-Ständen lagen Bananen für die rechten Deutschen bereit.
Eine erfolgreiche Aktion, die sportlich fit Neonazis der Lächerlichkeit preisgab und nebenbei über 10.000 Euro für „Exit“ einbrachte. Ob die Nazitruppen nun auch nächstes Jahr wieder an „Rechts gegen Rechts“ teilnehmen bleibt abzuwarten.
Sonntag, 16. November 2014
Profifußball nach Gewaltattacke bis auf weiteres ausgesetzt
Presseberichten zu Folge wurde der 45- jährige Ex-FIFA Referee Zografos im West-Athener Stadtteil Kolonos von zwei unbekannten Motorradfahrern mit Holzknüppeln am Freitagabend auf offener Straße verprügelt. Der Verband beschloß nun bis auf weiteres keine Schiedsrichter mehr für die Profiligen des Landes bereit zu stellen. Eine erneute Entsendung von Schiedsrichtern machen sie von Maßnahmen zum Schutze der Schiedsrichter abhängig, die von öffentlichen Stellen und der Polizei einzuleiten seien.
Zografos arbeite zuletzt als zweiter Mann im vom Fußballverband eingesetzten zentralen Schiedsrichterkomitee. Das Komitee unter Führung des international renommierten Ex-Schiedsrichters Hugh Dalles ist neben der Kontrolle von Schiedsrichtern, Spielansetzungen auch mit der Aufklärung von mutmaßlichen Spielverschiebungen betreut.
Zuletzt kam es erst im September in Griechenland zu einer einwöchigen Zwangspause der 3. Liga. Auslöser war auch hier Gewalt. Ein Fan kam bei Ausschreitungen ums Leben.
Klubpräsident ordnet Bartverbot an
Wie die Nachrichtenagentur DHA berichtet, begründet das Enfant terrible der türkischen Fußballpräsidenten Elite, dies mit der Zunahme von Bärten bei Spielern und Trainern der Süperlig. Als schlechte Beispiele prangerte er den Beşiktaş Trainer Slaven Bilic, Fenerbahçe Torwart Volkan Demirel sowie den Galatasaray Spieler Selçuk İnan an. „Hey Leute, sind wir in einer Imam-Hatip-Schule?“ wird er erbost zitiert. Pikant, denn die Imam-Hatip-Schulen, die in der Vergangenheit nur die Ausbildung zum Imam ermöglichen sollten, sind seit Jahren ein Zankapfel in der türkischen Politik. Sie gelten als ein Lieblingskind der regierenden AK Partei und ersetzen unter ihrer Regierungszeit immer mehr die normalen Regelschulen.
„Wir haben genug von der UEFA“
Doch der letzte Anstoß zu diesem außergewöhnlichen Verbot war wohl persönlicher Natur. Er selbst sei 80 Jahre alt und rasiere sich jeden Tag.
„Ich habe einen 23 jährigen Enkel und der läßt sich einen Bart wachsen. Ich sage zu ihm: ´Mein Sohn, rasier den Bart weg.` Wisst ihr was er sagt? `Opa, alle Sportler tragen einen Bart, warum sagst du zu denen nichts?“ Des weiteren gibt Cavcav gegenüber DHA an, dieses Thema auch schon mit dem Verbandschef, Yıldırım Demirören, besprochen zu haben. Dieser habe jedoch auf Regeln der UEFA verwiesen. Diese Begründung bringt den Klubboss auch gegenüber der Nachrichtenagentur noch mal richtig in Wallung. “Wir haben genug von der UEFA. Wenn es doch bloß einen Platz geben könnte wo man ohne die UEFA Fußball spielen könnte“. Seine Entscheidung fällte er dann schließlich aufgrund eines Tipps Demirörens, der ihm bedeutete, dass die Vereine selbst solch Regelungen treffen könnten. Gesagt, getan. Bei einer Strafe von 25.000 TL ist ab sofort den Spielern von Gençlerbirliği das Tragen von Bärten verboten.

