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Dienstag, 22. November 2016

Fußballfunktionär erhält Respektpreis

Gerd Liesegang, Vize-Präsident des Berliner Fußball-Verbandes (BFV), ist der Gewinner des Respektpreises 2016. Die Auszeichnung des Bündnisses gegen Homophobie, die seit 2010 jedes Jahr verliehen wird, nahm Liesegang heute von Staatssekretärin Barbara Loth im Mercure Hotel MOA Berlin entgegen.

Gerd  Liesegang engagiert  sich seit über 18  Jahren  für  Gleichbehandlung und  gegen  Gewalt. Ihm  ist  es  zu verdanken,  dass  sich der BFV aktiv  gegen Homophobie engagiert und dieses Engagement unter anderem durch Hissen der Regenbogenflagge nach außen sichtbar macht.  Der BFV ist zudem der erste Fußball-Landesverband, der sich an einer CSD-Demonstration beteiligt hat.
Mit  Aktionen  wie  „Sprachfoul“  oder  „Rote  Karte  für  Homophobie“  und  zahlreichen weiteren sozialen Projekten und Anti-Gewalt-Kampagnen setzt Liesegang  klare Zeichen  für Inklusion  und  Toleranz  und  zeigt,  wie  man  in  führender  Position  gesellschaftliche Verantwortung übernehmen kann.

Berliner Fußball feiert Respekt-Preis Gewinner Liesegang (Screenshot: berliner-fussball.de)


Neben Gerd Liesegang waren der Dünja Mädchen Kulturtreff, Quarteera e.V., sowie das Projekt „Berliner Schulgruppen auf dem CSD“ nominiert. Unterstützt wurde die Preisverleihung von den beiden Bündnismitgliedern Mercure Hotel MOA Berlin und den Berliner Verkehrsbetrieben. Mit dem Schiedsrichter Halil İbrahim Dinçdağ gewann 2014 schon einmal eine Person aus der Fußballscene den Preis.


Das Bündnis gegen Homophobie ist die Allianz der heterosexuellen Mehrheitsgesellschaft für die gesellschaftliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Lebensweisen. Um aktiv gegen Homophobie einzutreten setzt der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) im Auftrag der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen – Landesantidiskriminierungsstelle (LADS), das von ihm initiierte Bündnis gegen Homophobie im Rahmen der Initiative „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt“ um.

Berlin: 6. Nachmittag für den Fußball am 25.11.


Das Motto Vereine stark machen für Vielfalt im Fußball ist Programm. Der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg e. V., der Berliner Fußball-Verband e. V. und die Landeskommission Berlin gegen Gewalt laden gemeinsam zum 6. Nachmittag für den Fußball am 25. November 2016 in Berlin-Kreuzberg ein.

Der Nachmittag für den Fußball und das Ehrenamt bietet die Möglichkeit, aktuelle Themen des Fußballs in verschiedenen Feldern zu diskutieren sowie ehrenamtliches Engagement anzuregen und zu unterstützen. Darüber hinaus wird ein Informationsaustausch zwischen Vereinsmitgliedern (Trainer/innen, Schiedsrichter/innen, Betreuer/innen, Eltern), Fans und Verantwortlichen aus Sport, Politik, Medien und Verwaltung stattfinden. Fünf parallel laufende Werkstätten tragen zu einer interaktiven Gestaltung des Nachmittages bei.




Ablaufplan 6. Nachmittag für den Fußball – 25. November 2016

15:00 Uhr: Markt der Möglichkeiten
15.30 Uhr: Eröffnung und Grußworte
16.00 Uhr: Eröffnungsrunde, ein/e VertreterIn BFV und LSVD
16.30 – 19.00 Uhr: Werkstätten
19.15 Uhr: Abschlussrunde – Eindrücke aus den Werkstätten
19:45 Uhr: Empfang „Dritte Halbzeit“ – Buffet und Erfrischungen
21.00 Uhr: Schluss

Werkstattthemen

Werkstatt I: 
Mädchenfußball – unterrepräsentiert oder Grenze erreicht?

Werkstatt II: 
Von der Integration zur Mitwirkung von Geflüchteten. Bereit für den nächsten Schritt?

Werkstatt III: 
Das Konzept steht, doch wer bezahlt mein Flüchtlingsprojekt?

Werkstatt IV: 
Ein Handicap ist kein Handicap?!

Werkstatt V:  
Fußball und Fans gegen Homophobie


Vor und nach der Veranstaltung wird ein Markt der Möglichkeiten angeboten, auf dem Vereine, Initiativen und Projekte sich präsentieren können um Beispiele guter Praxis vorzustellen und Austausch und Vernetzung zwischen den Vereinen auch sportartübergreifend zu fördern. Interessierte Vereine, Initiativen und Projekte schreiben bitte eine Email an soccer@lsvd.de


Ort: Rathaus Kreuzberg, Yorkstraße 4-11, 10965 Berlin



Montag, 3. Oktober 2016

Football Pride Week in Berlin


Vom 05.-09. Oktober 2016 richten Fußballfans eine mehrtägige internationale Fußballkonferenz zum Thema Homophobie im Fußball aus 

Noch immer steht das viel diskutierte Coming-out eines aktiven Profis im Fußball aus. Oft werden Fans als das zentrale Problem gesehen. Doch es gibt sie, die anderen Fußballfans, die sich gegen Homophobie stark machen und sich für eine offenere Fußballkultur einsetzen.



Aus diesem Anlass laden Fußballfans gegen Homophobie (FfgH) gemeinsam mit Queer Football Fanclubs (QFF), Football Supporters Europe (FSE) und dem Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) vom 05.–09. Oktober 2016 erstmalig zur „Football Pride Week“, einer mehrtägigen internationalen Fußballkonferenz zum Thema Homophobie im Fußball, nach Berlin ein. FfgH feiert mit der Veranstaltung zudem sein 5-jähriges Bestehen.

In den verschiedenen Workshops sollen Strategien und Handlungsoptionen gegen Homophobie für den Fußball erarbeitet werden. Neben einem breiten, internationalen Austausch auf Fan-Ebene, zu dem sich Fangruppen aus über 20 Nationen angemeldet haben, wünschen sich die Organisatoren einen Austausch mit Vereinen und Verbänden. Hierzu wurden alle Vereine von der 1. Bundesliga bis zur Regionalliga sowie alle Regional- und Landesverbände eingeladen.  

Die Themen der Football Pride Week sind unter anderem, wie sich Fußballfans weiter gegen Homophobie im Fußball engagieren können und welche Unterstützungsmöglichkeiten Vereine und Verbände bei der Anti-Diskriminierungsarbeit von Fans in Deutschland haben. Beim internationalen Teil am 07. und 08. Oktober werden gemeinsam mit Fans aus mehreren Kontinenten und Vertretern der UEFA die kommenden Weltmeisterschaften in Russland 2018 und Katar 2022 diskutiert.

Eröffnet wird die Football Pride Week in der ver.di-Bundesgeschäftsstelle durch Björn Fecker – DFB Vorstandsmitglied und Stefan Kiefer – Vorstandsvorsitzender der Bundesliga-Stiftung. Zum weiteren Programm gehören ein Empfang im Rathaus Schöneberg und eine Abschlussparty im SchwuZ, wenn Jurassica Parka zu ihrer legendären Partyreihe POPKICKER einlädt.

Bis zum 03.10.2016 haben Interessierte noch die Möglichkeit, sich für die Football Pride Week über das Formular auf der Internetseite www.footballprideweek.net anzumelden.

Im Anschluss der Pride Week wird am 10.10.2016, im Rahmen des Länderspieles Deutschland gegen Nordirland, die Initiative Fußballfans gegen Homophobie mit dem Julius Hirsch Preis vom DFB mit dem 2. Platz ausgezeichnet.

Unterstützt wird die Football Pride Week von ver.di, der Koordinationsstelle Fanprojekte bei der dsj (KOS), vom PFiFF-Programm der Deutschen Fußball Liga, „Queering Football“-Projekt des Erasmus+-Programms der EU sowie der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen – Landesantidiskriminierungsstelle (LADS) im Rahmen der Initiative „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt“.



Donnerstag, 14. Juli 2016

Berliner Fußball-Verband nimmt am Berliner CSD teil

Motto „Rote Karte für Homophobie“ 


Bei der Demonstration zum Christopher Street Day (CSD) am 23. Juli 2016 nimmt erstmals der Berliner Fußball-Verband (BFV) teil. Zusammen mit dem Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) und der Faninitiative Fußballfans gegen Homophobie (FfgH) wird der BFV unter dem Motto „Rote Karte für Homophobie - Berliner Fußball liebt Vielfalt“ ein sichtbares Zeichen setzen. Damit ist der BFV der erste Fußball-Landesverband, der an einem CSD teilnimmt und die Botschaft für mehr Akzeptanz und Aufklärung mit seinen Vereinen auf die Straße bringt.

Der Berliner Fußball-Verband wünscht sich, dass möglichst viele Vereine und Fans an der Laufgruppe teilnehmen und an diesem Tag mit Trikots und Fahnen ein buntes Zeichen gegen Homophobie setzen. Interessierte Vereine und Fans können sich im Vorfeld an das Projekt Soccer Sound des LSVD wenden: soccer@lsvd.de

Die Fußballerinnen, Fußballer und Fans reihen sich bei der Regenbogenfamilien-Bimmelbahn des Lesben- und  Schwulenverbandes (Startnummer 7) in die Demonstration ein.

Freitag, 1. Juli 2016

11. Respect Gaymes am 2. Juli im Jahn-Sportpark


Am morgigen Samstag finden die 11. Respect Gaymes im Friedrich-Ludwig-Jahn Sportpark in Berlin statt. Der Sport- und Kulturevent mit dem Motto „Zeig Respekt für Lesben und Schwule“ wird durch Sportstaatssekretär Andreas Statzkowski eröffnet.

Das prominent besetzte Eröffnungsspiel im Fußball „Berliner Sport“ versus „Grand Hotel van Cleef and Friends“ bestreiten unter anderem Tanja Walther-Ahrens (ehemalige Bundesligaspielerin), Chibuike Okeke und Marcus Appel (Traditionsmannschaft des 1. FC Union), Daniel Goldstein von der Eisbären Berlin, Fecht-Europameisterin Imke Duplitzer sowie Spielerinnen und Spieler vom SV Empor, SV Blau-Gelb, Tennis Borussia und Vorspiel SSL. Sie treten gegen prominente Musiker wie Olli Schulz, Axel Bosse, Marcus Wiebusch, Lars Wiebusch, Thees Uhlmann, Sebastian Rätzel und Antonino Tuminelli an. Anschließend starten für die über 900 angemeldeten Sportlerinnen und Sportler acht Wettbewerbe und mehrere Mitmachaktionen.

In diesem Jahr werden Beachvolleyball, Breakdance, Fechten, Hurling, Jugger, Völkerball, Rugby sowie Fußball angeboten. Für die Besucherinnen und Besucher gibt es ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm, unter anderem mit Suli Puschban und einem Bandcontest. Special Guests sind Jilet Ayse und Maskottchen der Berliner Profi-Vereine. Zudem gibt es eine Respect Rallye und ein Picknick in der Regenbogenfamilien-Area. Durch spezielle Angebote für Kinder werden auch die Kleinsten gut unterhalten.

Aufgrund eines neuen Veranstaltungskonzeptes wird der Begegnungsgedanke noch stärker als in den Vorjahren in den Mittelpunkt gerückt, unter anderem durch das so genannte Tandemturnier beim Fußball.

Mehr als 100 Ehrenamtliche von über 20 Organisationen helfen bei den vom Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg organisierten Respect Gaymes mit. Das Projekt wird von der Landesantidiskriminierungsstelle der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen gefördert. Zudem  unterstützen die AOK Nordost, Coca-Cola, die Deutsche Bank, das Deutsche Rote Kreuz, Schalldruck Veranstaltungstechnik Berlin, Getränke Nordmann, Myer´s Hotel, AO Hostel, Cine Star, Beck´s, ballhandel.de sowie mehrere Medienpartner den Sport- und Kulturevent.

Respect Gaymes
Samstag, 2. Juli 2016, 10 bis 20 Uhr

(Registrierung der angemeldeten Sportlerinnen und Sportler um 9 Uhr)
Jahn-Sportpark, Cantianstraße 24, 10437 Berlin (U-Bahnhof Eberwalder Straße)

Weitere Informationen unter
www.respect-gaymes.de

Montag, 14. März 2016

Runder Tisch gegen Homophobie im Fußball


Berliner Fußball-Verband lädt zusammen mit Lesben- und Schwulenverband ein

Am 30. März 2016 um 18.30 Uhr lädt der Berliner Fußball-Verband e.V. (BFV) zusammen mit dem Projekt „Soccer Sound“ des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg e.V. (LSVD) im Rahmen der gemeinsamen Kampagne „Rote Karte für Homophobie“ zum Runden Tisch ein. Die Veranstaltung findet im Haus des Fußballs statt.

Mit der Gesprächsrunde, zu der alle interessierten Berliner Fußballvereine zu einem offenen Austausch eingeladen sind, setzt der BFV sein Engagement gegen Homophobie und Diskriminierung fort. Der Runde Tisch, an dem auch Gerd Liesegang (Vizepräsident des BFV) teilnimmt,  bietet Vereinen die Gelegenheit, sich zum Thema Homophobie zu informieren, auszutauschen und gemeinsame Gegenstrategien zu entwickeln.  

Mittwoch, 30. März 2016, 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr

Runder Tisch im Rahmen von „Rote Karte für Homophobie“
 
Haus des Fußballs, Humboldtstraße 8a, 14193 Berlin

Um Anmeldung wird gebeten: soccer@lsvd.de