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Freitag, 7. Oktober 2016

VfB Stuttgart dominiert #Top-Ten

Nachdem wir uns schon letztens erneut den Follower-Zahlen bei Twitter in der Bundesliga und bei Berliner Fußballvereinen widmeten, haben wir nun die Top-Twitter der Follower der zweiten Bundesliga gezählt. Angeführt wird die Top-Ten mit über 300.000 Followern von @VfB. Wenn es nach den Follower-Zahlen ginge wäre der VFB damit immer noch erstklassig. Zumindestens bei Twitter ist der VfB damit weiterhin in der Top-Ten des deutschen Fußballs vertreten. 


Nichts wirklich überraschendes bringt die Follower-Top der 2. Bundesliga zu Tage. Ganz vorne mit großem Abstand der VfB Stuttgart. @Hannover96 folgt mit über 100.000 Followern weniger (192.086). Danach folgt der Fc Nürnberg. Und auf der Vier liegt, wie in der Top-Ten der 1. Liga, ein  Hamburger Club: St. Pauli.

In der Top-Ten tummeln sich alte Bekannte aus der First-Class. Nur der @fcunion hat sich gänzlich ohne 1.Bundesliga-Historie mit 61.458 Follower in die Top-Ten gecountet.  Der schlechteste Ex-Bundesligist ist der VfL Wolfsburg. Nur 46.409 Follower folgen der Werkself. Das reicht in der 2. Liga nur für Platz 13. In der Bundesliga wäre Wolfsburg damit immerhin noch vor den Ligaschlusslichtern Ingolstadt (46.000) und Darmstadt (44.000). 



Am Tabellenende finden sich  Sandhausen (24.427), Heidenheim (21.033) und mit nur 4.878 Follower die Würzburger Kickers. Da liegen auch einige Amateurclubs drüber.    Auffallen tut der Account vom FC Kaiserslautern, als einziges Team haben sie den Spitznamen ihres Team als Account gewählt: @Rote Teufel. Der Rest kommt eher bieder daher. Z.B.: @fcunion, @f95, @fcstpauli. Etwas bandturmartiges haben dann die Accounts von @EintrachtBSNews, @1_FC_Nuernberg oder @vflbochum1948eV.  Inhaltlich unterscheiden sich die Accounts kaum. Da wird vom Training getwittert, Fotos gepostet, Tickets angeboten. Business as usual.

Insgesamt interessieren sich für die 18 Teams der Zweiten bei Twitter 1,5 Millionen Accounts. Allein Bayern und Dortmund haben mir ihren über 2. Mio Followern jeweils mehr Accounts als die gesamte zweite Liga zusammen. Luft nach Oben ist allemal.  



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tumds.blogspot.de - 23. August 2016, Dienstag






Hertha BSC ist Berliner Twitter Meister 2016

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tumds.blogspot.de - 15. August 2016, Montag

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tumds.blogspot.de - 20. August 2015, Donnerstag
© tumds.blogspot.de








Hertha Top im Berliner Twitter Ranking

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tumds.blogspot.de - 4. August 2015, Dienstag
© tumds.blogspot.de




Twitter Top Ten: Real Madrid und Barcelona spitze

Auf den ersten Blick keine Überraschung bei den totalen Twitter Follower Zahlen der Fußballvereine. Real Madrid und Barcelona stehen ganz weit oben in der Gunst der Twitter Community. Stark auch die Klubs aus der englischen Premier League. Vertreten mit gleich vier Vereinen. Zu den spanischen und englischen Klubs gesellen sich dann noch jeweils zwei Klubs aus der Türkei und Brasilien. Teams aus der Bundesliga sind in der #TwitterFollowerTopTen nicht vertreten. ...
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tumds.blogspot.de - 9. Dezember 2015, Mittwoch
© tumds.blogspot.de



Mittwoch, 15. Juli 2015

Die Zukunft gehört den Frauen

Spektakuläre Tore, Emotionen, starkes Zuschauerinteresse gepaart mit professioneller Medienaufbereitung begleiteten die Fußball WM 2015 in Canada. Die WM für Frauen gilt neben dem sportlichen Wettbewerb, weiterhin als größte Werbeveranstaltung in der größten Wachstumsbranche des Fußballs, dem Frauenfußball.

Logo der Fifa-WM 2015 in Canada

Anhaltender Boom

Die Ziele des bundesdeutschen Nationalteams standen in der heimischen Presse im Vordergrund. Ein Sieg des Teams um Sylvia Neid hätte dem Lande des Weltmeisters von 2014 gut zu Gesicht gestanden. Getreu dem Motto: Die Männer machen es vor, die Frauen nach. Und damit hätte die Frauenauswahl die Bundesrepublik als Mekka des Fußballs betoniert. Doch das Team von Sylvia Neid kam schon früh im Turnierverlauf an ihre Grenzen. Taktisch, spielerisch und auch konditionell haben viele Teams aufgeholt. Und der erreichte vierte Platz ist dann sogar eher schmeichelhaft. Denn Frauenfußball boomt längst nicht nur in den klassischen Länderverbänden wie Deutschland, den USA, Norwegen, Japan oder China. Auf der ganzen Welt sind die Wachstumsraten beim Frauenfußball weiterhin immens. In Europa hat sich die Zahl der registrierten Fußballerinnen seit 1985 verfünffacht. Dieser Wachstum ist besonders in den letzten Jahren nicht nur auf die schon gut aufgestellten Verbände zurückzuführen. Die „kleinen“ Verbände im Frauenfußball holen auf. Allein in der Schweiz verdreifachte sich die Anzahl der Aktiven in den letzten sieben Jahren. Heute sind europaweit über 1,2 Millionen Frauen im Fußballsport aktiv. Zudem wächst die Zuwachskurve schneller als je zuvor. Dazu wächst stetig die Anzahl derer, die auch nach dem 18. Geburtstag am Fußballsport festhalten.

Boom-Bremsen

Doch längst haben nicht alle WM-Qualifikanten eigene Ligen in den Heimatverbänden. Dem begegnen die internationalen Verbände mit Förderung des Breitensportes einerseits, als auch mit Angeboten zur Unterstützung zum Aufbau von nationalen Ligen andererseits. Denn der Boom im Frauenfußball hat auch mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Die von fast ausschließlich Männern geleiteten Verbände, als auch Vereine haben so ihre Probleme, nicht nur in den Personalien. In den Vereinen gelten Frauen die Fußballspielen immer noch als das fünfte Rad am Wagen. Unpassende Trainingszeiten, gepaart mit nachlässiger Behandlung der Vereinsfunktionäre und permanenten Finanzschwierigkeiten bremsen die Entwicklung. Wie schwierig sportlicher Erfolg sein kann, beweist ein aktuelles Beispiel aus Berlin. Hier ist der FC Lübars, der in Kooperation mit Hertha BSC antrat, klarer Meister in der 2. Bundesliga (Nord) geworden. Doch vom Aufstieg wurde Abstand genommen, die Finanzierung sei nicht zu stemmen. Zu allem Unglück hatte Hertha BSC schon zuvor angekündigt die Kooperation über 2016 hinaus nicht mehr zu verlängern, damit ist dem erfolgreichsten Frauenteam der Hauptstadt erst einmal der Weg verstellt. Nun wird nach Alternativen gesucht. Sogar eine Neugründung als Frauenfußballverein Berlin ist im Gespräch.

Politiker schmücken sich gerne mit Fußballern. Beim Frauenfußball sind sie jedoch sehr selten. Hier SPD-Chef Sigmar Gabriel beim Frauenteam von Türkiyenmspor Berlin

Beispiele bei denen das Frauenteam auch einem sportlich schlechter bewerteten Herrenteam untergeordnet werden, gibt es allein im liberalen Berlin einige. Der ehemals insolvente Klub Tennis Borussia verlor im Zuge der Insolvenz sein erfolgreichstes Team, das Frauenteam. Und mit ihm verschwand ein Aushängeschild eines der ältesten Frauenabteilungen der Republik. Die TeBe-Frauen spielten zudem außerordentlich erfolgreich und waren mit dem ersten Team jahrelang in der 1. und 2. Bundesliga vertreten. Doch während der Insolvenz war dann Schluß, heute spielen Frauen im Verein nur noch in diversen Kleinfeldteams, die 1. Herren haben jedoch im Gegensatz die Insolvenz fast verlustfrei überstehen dürfen und konnten den Spielbetrieb in den Herren-Amateurligen fortführen. Ein weiteres aktuelles Beispiel bietet das Team des Berliner Regionalligisten Al-Dersimspor. Erst in der letzten Saison wurde es komplett abgemeldet. Hier mangelte es an der Finanzierung durch Vereinsseite, offiziell an Spielerinnen. Die sportlich unbedeutenden Herren konnten jedoch weiterhin in der Bezirksliga vor sich hinkicken. Bei soviel Widerstand der alteingesessenen Herrenriegen, ist die Selbstorganisation wie im Fall Lübars wohl ein Lösungsweg. Denn nur wenige Herrenvereine wie FC Bayern oder Wolfsburg erkennen die Chance die in einer erfolgreichen Frauen-Branche liegen. So gründen sich immer mehr ausschließlich auf Frauen orientierte Fußballvereine. Und hier könnte die Zukunft zu liegen: In der Unabhängigkeit von den Männervereinen. Der nächste Schritt wären Verbände, die sich der Situation des Frauenfußballs annehmen und das alltäglich und nicht nur auf internationalen Tagungen der Verbände. Denn in manchen Verbandspräsidien kommen Frauen heute auch gar nicht mehr vor. Mit Tanja Walther-Ahrens trat im Frühjahr 2015 die einzige Frau im Präsidium des Berliner Fußballverbandes zurück. Grund: Mißachtung der männlichen Kollegen.

Frauenfußball in Berlin: Spielszene aus der Landesliga März 2015


WM verstärkt Boom


Nach jedem fußballerischen Großereignis sei es von Frauen oder auch von Männern, bemerken Vereine einen Anstieg der an Mädchen- oder Frauenfußball-Interessierten. Und wie einerseits der Erfolg des US-Teams bei der WM folgerichtig ist, hätte andererseits ein sportlicher Erfolg sei es von Frankreich oder England mehr Synergie freisetzen können um Frauenfußball auch fernab der Hochburgen zu etablieren. Doch, das der Boom auch in den USA noch längst nicht seinen Zenit erreicht hat zeigen folgende Zahlen. Knapp 400.000 Mädchen und Frauen kicken den Ball mit dem Fuß. Damit ist der Fußball nach Baseball und Volleyball zu der drittbeliebtesten Sportart in den USA aufgestiegen. Und während die Anzahl der Sportlerinnen die Baseball spielen kontinuierlich sinkt, steigt die Anzahl der Volleyballerinnen und Fußballerinnen stetig. Der Anstieg beim Fußball ist der Höchste und wird durch den WM-Titel und der Ehre einer Konfetti-Parade in Manhattan noch rasanter werden. Es scheint nur noch eine Frage der Zeit bis in den USA Fußball auch zahlenmäßig die Sportart Nummer 1 werden wird.


Und auch bei der Nummer 2 in der Fifa-Weltrangliste müssen sich eigentlich keine Sorgen gemacht werden. Auch wenn die bundesrepublikanische Elf bei der WM nur als Vierte einlief, sind hier neben den USA die meisten lizensierten Spielerinnen registriert. Dazu kommt das die Spielerinnen im Gegensatz zu den USA mit 18 Jahren nicht aufhören, der Anteil an Frauen die Fußball spielen über 18 Jahren ist in Deutschland weit höher als in den USA. So wird der Frauenfußball der BRD auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Denn die zahlenmäßig stärksten Sportverbände haben immer einen Standortvorteil. Die grundsächlichen Hemmnisse des Frauenfußball gilt es lokal und international an zu packen. Wahrnehmung, vereinsinterne Missachtung, Verbandsbenachteiligungen, schlechte Trainingsbedingungen, Finanzierung etc. etc. . Alles weite Felder und nicht zu vergessen die Berichterstatter. Denn was soll mit dem burschikosen Kunstbegriff Frauenmannschaft gemeint sein, der uns in den letzten Wochen auf ARD und ZDF um die Ohren flog?


Video und Bilder von der Ticker-Parade in Manhattan, New York, zu Ehren der WM 2015 Champions





Samstag, 26. April 2014

Union Berlin - Berlins Nr. 2 baut um


Ein Umbau ist für viele Unioner eigentlich nichts neues. Mit großer Leidenschaft und starker Hilfe der Fans hat Union Berlin in den vergangenen Jahren sein Stadion und Vereinsgelände auf Bundesliganiveau gebracht. Doch nun folgt der große Umbau auch auf der sportlichen Ebene. Die Abgänge von Patrick Kohlmann, Marc Pfertzel, Baris Özbek, Adam Nemec, Jan Glinker und Christian Stuff stehen bereits fest. Allesamt gestandene Union Spieler. Und die Vereinsführung packt noch einen drauf. Der langjährige Erfolgscoach und Teammanger Uwe Neuhaus muss die Köpenicker zum Saisonende verlassen.

Für viele kommt es überraschend, aber im Endeffekt zeigt es nur, wie gut Union mittlerweile im Profigeschäft etabliert ist. Die Rahmenbedingungen stimmen und damit steigen die Ansprüche. Und wenn diese nicht erfüllt werden, werden Konsequenzen gezogen. Union wurde als Aufstiegsgeheimtip gehandelt, spielte eine fantastische Hinserie und steht nun doch mit leeren Händen da. Noch schmerzhafter ist, dass derzeit mit Fürth und Paderborn zwei vermeintlich kleine auf den Aufstiegsplätzen liegen. Die großen aus Kaiserlautern, St. Pauli und München sind hinter ihren Ansprüchen zurückgeblieben. Das wäre die Chance für Union gewesen, die nun - wie es scheint - von anderen genutzt wird.

Sieben Jahre lang stand Uwe Neuhaus an der Seitenlinie. Von 2007 bis 2011 etablierte er Union gemeinsam mit Christian Beeck als Manager in der 2. Bundesliga. Später übernahm er auch das Manageramt von Beeck und war somit Kopf der jüngsten Höhenflüge von Union in Liga 2. Doch nach zwei siebten Plätzen 2012 und 2013 wollen die Unioner nun mehr.

Wohin führt der Weg der Köpenicker? Gibt es  weiterhin einen Trainer und Manager in Personalunion? Eines ist sicher, der Berliner-Fußball schlummert weiter vor sich hin -  nur zwei Teams im Profibereich - nicht nur für Hertha und Union gibt es noch jede Menge Potenzial auszuschöpfen.