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Freitag, 12. August 2016

Vorschläge für den Respektpreis 2016

Auch in diesem Jahr wird das BÜNDNIS GEGEN HOMOPHOBIE den renommierten Respektpreis an eine Person, Gruppe oder Organisation verleihen, die sich mit herausragendem Einsatz für die Akzeptanz von homo- und bisexuellen sowie trans- und intergeschlechtlichen Menschen engagiert. 

Ausgezeichnet werden soll Engagement aus der heterosexuellen Mehrheitsgesellschaft in Berlin.

 Bis 31. August 2016 können Vorschläge an Projektleiterin Stephanie Kuhnen stephanie.kuhnen@lsvd.de gesendet werden. Um eine kurze Begründung wird gebeten.

Aus allen Vorschlägen trifft ein für den Respektpreis gebildetes Kuratorium eine Vorauswahl. Über die vier ermittelten Favoritinnen und Favoriten stimmen anschließend die 104 Mitgliedsorganisationen des BÜNDNISSES GEGEN HOMOPHOBIE ab.



In den vergangenen Jahren wurden die Hedwig-Dohm-Oberschule aus Moabit, die Kreuzberger Einrichtung Pflegekinder im Kiez, die Frauenrechtlerin Seyran Ateş, die polnische Menschenrechtsaktivistin Elżbieta Szczęsna, der türkischen Schiedsrichter Halil İbrahim Dinçdağ und der damals erst 18-jährige Nasser El-Ahmad mit dem Preis ausgezeichnet.

Einsendeschluss: 31. August 2016

Dienstag, 15. März 2016

Champions ohne Grenzen gewinnen DFB-Intergrationspreis


Seit 2007 vergibt der DFB und Mercedes Benz den Integrationspreis für Vereine und Initiativen, die sich für ein besseres Zusammenleben einsetzen und damit Impulse im Fußballsport setzen. Der Preis wird in verschiedenen Kategorien ausgelobt, die Sieger bekommen als Hauptpreis einen Mercedes Kleinbus.  Unter den diesjährigen Gewinnern ist neben dem Verein FC Vorwärts Drögeheide, der Bachschule aus Offenbach, auch das vielbeachtete Projekt aus Berlin: Champions ohne Grenzen e.V. Einen Sonderpreis gewann der Ex-Manager des SV Werder Bremen Willi Lemke. Hier die Gewinner im Überblick:



Sieger Kategorie Verein:
FC Vorwärts Drögeheide
Der FC Vorwärts Drögeheide engagiert sich seit Jahren nachhaltig für Migranten und fördert aktiv ihre Integration – als 2013 erstmals Flüchtlinge zum Fußballspielen eingeladen wurden, geschah dies auch gegen den anfänglichen Protest einiger Drögeheider. Zweimal pro Woche bietet der Verein ein Training für 30 erwachsene Flüchtlinge an, zahlreiche Kinder und Jugendliche des örtlichen Flüchtlingsheims sind bereits in den Vereinsmannschaften integriert. Neben dem sportlichen Angebot bietet der Verein auch Unterstützung bei der Suche nach Praktikums- und Arbeitsstellen.

Sieger Kategorie Schule:
Bachschule, Offenbach
An der Bachschule in Offenbach haben ein Großteil der Schülerinnen und Schüler einen Migrationshintergrund. Unterstützt durch den Hessischen Fußball-Verband bietet die Schule Fußball AGs an, in denen Mädchen und Jungen gemeinsam spielen. Die Bachschule engagiert sich aktuell besonders für die Integration von Flüchtlingskindern, sie ist Teil der Initiative "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage".


Gewinner unter sich. Freundschaftsspiel zwischen Integrationspreisträger von 2007 Türkiyemspor Berlin und dem aktuellen Preisträger Champions ohne Grenzen e.V. vom letzten Wochenende
Foto: Champions ohne Grenzen (Facebook)



Sieger Kategorie Freie und kommunale Träger:
Champions ohne Grenzen e.V., Berlin
Die Berliner Initiative "Champions ohne Grenzen e.V." setzt sich für die Integration und Teilhabe von Flüchtlingen ein. Sport, insbesondere Fußball, ist hierfür ein ausgezeichnetes Handlungsfeld. Deshalb organisiert "Champions ohne Grenzen" an sieben Standorten der Hauptstadt offene Fußballtrainings für Flüchtlinge. Erklärtes Ziel der vielfältigen Sport-, Freizeit und Beratungsangebote ist es, Flüchtlingen neue Perspektiven zu eröffnen.

Sieger Kategorie Sonderpreis:
Willi Lemke
Mit dem Sonderpreis wird in Dortmund der langjährige Werder-Manager Willi Lemke ausgezeichnet. Der 69-jährige prägte gemeinsam mit Otto Rehhagel die "goldenen Jahre" des Bundesligaklubs und fördert seit 2008 als Sonderberater des UN-Generalsekretärs Ban Ki-moon den Sport als Treibriemen von Frieden und Entwicklung.