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Mittwoch, 6. Juli 2016

Macht es Wales?

Aus dem #EMBattle bin ich traurig mit England ausgeschieden. Trotzdem geht die EM weiter auch zur Freude von unserem #EMBattle Sieger Rony Salazar. Und Ronys Battle Tipp Wales hat heute die Möglichkeit, den ganz großen Coup zu landen und das obwohl für die meisten immer noch Portugal der Favorit ist.

Denn für die Wettgemeinde steht der Sieger der heutigen Euro2016 Halbfinal Partie zwischen Portugal und Wales schon fest. Laut sporticos.com deren Grafiken wir in Zukunft zur Verbildlichung unserer Texte nutzen, setzen 44% der Sportwetter auf einen Sieg Portugals und gut 30% glauben an ein Unentschieden nach 90 Minuten. Auf Wales setzen immerhin noch ein Viertel der User. Bei der Wettbörse Betfair, wo nicht gegen Buchmacher gewettet wird, sondern die User untereinander wetten, sind die Ergebnisse noch etwas deutlicher. 46% der User sehen Ronaldo und Co. im Finale, an Wales glauben nur 22% der User.





Dabei spricht für Portugal eher das Papier, die Berühmtheiten um Ronaldo, Nani und Quaresma sind jedoch im Turnierverlauf den „namenlosen“ Konkurrenten von der Insel im direkten Vergleich, wie sporticos.com aufschlüsselt unterlegen. Zwar liegt Ronaldo mit zwei Toren vor seinem Gegner Ramsey, doch fand er nicht zu einer mannschaftsdienlichen Form. Vorlagen waren Mangelware, Ramsey hingegen lieferte gleich vier zählbare Vorlagen. Im Vergleich Nani vs.  Bale, geht dann eindeutig der Herausforderer hervor und auch Robson-Kanu liegt bei Quaresma vorn.



Auch im direkten Vergleich der erzielten Tore liegt Wales vor dem Favoriten. Wales erzielte mehr Tore pro Spiel und kassierte weniger Gegentore.



So scheinen sich die Wettbegeisterten und Fachleute von den Leistungen vor dem Turnier und der Geschichte der Verbände beeinflussen zu lassen. Der Status qou bestimmt die Wahrnehmung und nicht nicht die aktuelle Leistung. Das Potenzial zum Sieg hat natürlich Portugal, nur müssen sie es auf dem Feld auch unter Beweis stellen und das gelang bisher nur mangelhaft. Dabei ist dann nicht verwunderlich, das Portugal weit mehr Anhänger bei Facebook und Twitter haben als Wales. Und wenn die auf Portugal wetten, dann kommen solche Ergebnisse dabei heraus.  Dabei sind die Quoten für einen Wales-Sieg mit bis zu 4.5 äußerst verführerisch. So halte ich es wohl mit den Gewinner-Typ Salazar. Denn so wie Salazar den #EMBattle für sich mit Wales entscheiden konnte, wird Wales heute Abend zeigen das sportlicher Erfolg nicht nur von Namen und vergangenen Siegen abhängt.





Weitere Grafiken zum Spiel Portugal-Wales auf https://sporticos.com/de/2016-07-06/209847-spiel-portugal-vs-wales


Auf sporticos.com wird jedoch nicht nur die EM grafisch aufbereitet. Fußballfreunde finden zig Infografiken zu aktuellen Sportereignissen verschiedenster Ligen, dazu in verschiedensten Sprachen. 



Donnerstag, 26. Juni 2014

Ghana: Wieder enttäuscht - wieder voller Hoffnung

Nach dem deutlichen 4:0 Sieg der DFB-Elf über Portugal erwarteten Viele, dass Ghana einfach so überrannt würde, erwarteten sogar einen noch höheren Sieg. Umso mehr stieg meine Hoffnung, hier genau das Gegenteil zu sehen.

Meine Erwartung:
  • 3 Punkte für Ghana, um den Einzug ins Achtelfinale zu verwirklichen
  • Kevin-Prince Boateng legt Gyan ein schönes Tor vor
  • K-P verletzt jemanden gehörig
  • Essien darf nochmal zeigen, was er kann
  • Deutschland zittert ums Weiterkommen

Leider muss man ja zugeben, dass nichts davon zutraf, aber das Spiel war eins der besten, das bei dieser WM bisher zu sehen war. Spannend bis zur letzten Sekunde, zwei auf Augenhöhe kämpfende Teams, die trotz aller Anspannung fair bleiben.


Mein neuer persönlicher Held ist John Boye
Auch wenn er gegen die USA mit verantwortlich für das schnelle 0:1 war, in diesem Spiel war er überall: Seine langen Beine retteten nicht nur einmal die Black Stars vor drohenden Gegentoren. Immer wieder hakte er in letzter Sekunde dazwischen, war wiederholt einen Schritt schneller als der Lucky Luke-ähnliche Thomas Müller. Auch sein Fallrückzieher als Befreiungsschlag war sehenswert. Laut fifa hatte er in den zwei Spielen eine Quote angekommener Pässe von 83,3%, wobei dies beim zweiten Spiel sicherlich höher war. Er erscheint als sichere Bank, greift auch mal zu kreativen Mitteln und reißt die Beine höher als ich springen kann. Aufgrund seiner Schnelligkeit muss er  - als Innenverteidiger! - nicht auf Fouls zurückgreifen, sondern gewinnt die Bälle aufgrund seiner blitzartigen Reaktion, der langen Beine und Beweglichkeit. Wer sich mit ihm anlegt, sieht Blut (können Müller und Dempsey bestätigen). 


Schade zwar, dass das Spiel nicht gewonnen werden konnte, aber eins ist sicher: Die Zitterpartie zeigte, dass Ghana nicht zu unterschätzen ist. Traumpässe wie der von Muntari auf Gyan vor dem 2:1 sind nicht selten. Solche Chancen können dann auch eiskalt ausgenutzt werden (wenn nicht gerade wieder jemand im Abseits steht). Auch ein Torhüter wie Neuer kann das Einnetzen dann nicht mehr verhindern.

Die Mannschaft aus Ghana hat sich spätestens mit dieser Partie Respekt im internatonalen Fußball erkämpft. Wer sie 2010 nach ihrem Einzug ins Viertelfinale (und ihrem unglücklichen Ausscheiden) noch für eine Eintagsfliege hielt, muss jetzt einsehen, dass hier noch immer ein feiner Ball gespielt wird. 
Leider gewinnen schöne Spiele keine Punkte, so dass Ghana nun nach gutem Auftreten in zwei Spielen mit nur einem Punkt und negativem Torverhältnis dastehen und es nur ins Achtelfinale schaffen, wenn die anderen Gruppenmitglieder mitmachen.

Fraglich bleibt, wie Ghana im Spiel gegen Portugal ohne den gelb-gesperrten Muntari auskommt. Er ist der zentrale Motor des Spiels, nutzt Abspielfehler der Gegner aus und ist für das schnelle Umschalten im Konterspiel verantwortlich. In beiden Spielen setzte er durch kluge Pässe, schöne Flanken und den ein oder anderen Fernschuss Akzente. Atsu ist zwar auch recht schnell, hat aber bereits gezeigt, dass er das Tempo keine 90 Minuten halten kann. Damit ist er kein ausreichender Ersatz. Hoffentlich ist Essien fit, um die große Lücke zu füllen und das Mittelfeld zu organisieren.

In der Gruppe sieht es jetzt so aus:

Deutschland 4 P 6:2 Tore
USA 4 P 4:3 Tore
Ghana 1 P 3:4 Tore
Portugal 1 P 2:6 Tore

Bedeutet: In der Partie Deutschland-USA muss es einen Sieger geben, damit Ghana ins Achtelfinale einzieht. Mit dem Verlierer der Partie muss sich Ghanas Torverhältnis messen. Im Vergleich mit den USA hieße das, dass zweimal 1:0 nicht reichen würden, geht ein Spiel aber höher aus, wäre Ghana weiter. 
Im Vergleich mit Deutschland wäre es schon schwieriger, hier müssten mindestens fünf Tore in die richtigen Richtungen fallen, damit Ghana noch überholen könnte.
So schwer es auch fallen wird, eventuell muss ich mich also dazu durchringen, heimlich darauf zu hoffen, dass die DFB-Elf die Amis richtig abschießt, um Ghana den Weg frei zu machen. 
Unnötig zu erwähnen, dass ein weinender Christiano Ronaldo dazu gehört, auch wenn mir persönlich die langen Gesichter des deutschen Teams viel lieber wären. 

Schlussendlich bleibt nur die Hoffnung, Ghana am Ende wieder tanzen zu sehen.


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Übrigens, wer einen "echten" Spielbericht möchte, der Ticker der ARD ist überraschend ok: Ticker der Sportschau Ghana - Deutschland 

Sonntag, 22. Juni 2014

USA: Cooler Außenseiter

Im zweiten Gruppenspiel der Gruppe G trifft das von Klinsmann trainierte US-Team Sonntagnacht (24:00 Uhr) auf die angeschlagene Mannschaft von Portugal. Für die Südeuropäer geht es nach der 0:4 Niederlage gegen die BRD-Auswahl schon um alles oder nichts.



Jedoch gilt Portugal trotz des miserablen Starts in Brasilien und trotz der vielen Verletzten und Gesperrten (Pepe wg. Rot-Sperre, Hugo Almeida, Rui Patricio und Fabio Coentrao sind verletzt) immer noch als Favorit. Bei den Wettbörsen zeigen die Quoten mit Portugal einen klaren Seiger. Die Quoten auf einen Sieg Portugals liegen zwischen 1.75 (bet-at-home) und 1.83 (bet365). Für einen Sieg der USA liegt die Quote zwischen 5.1 (betfair) und 4.30 (bet-at-home).

Die USA ist somit trotz des Auftaktsieges krasser Außenseiter. Denn die Partie gegen Ghana konnte auf den ersten Blick nicht überzeugen. Fans und Kritiker sahen einen glücklichen knappen Erfolg ohne spielerische Glanzleistungen. Nach dem 2:2 der BRD-Auswahl gegen Ghana, wird die Leistung der US-Amerikaner zu mindestens in den USA neu betrachtet. Der USA gelang es Ghana nicht ins Spiel kommen zu lassen und nur wenig zwingende Torchancen zuzulassen. Zudem war die Offensive mit einer Torausbeute von zwei Toren bei vielleicht 3-4 Chancen im Spiel bestens in Form. So steigerte sich die eh gute Laune und lockere Stimmung im US-Team nach dem Unentschieden zischen Ghana und der BRD. Das Ergebnis von Sonnabend wird als Bestätigung der eigenen Leistung gewertet. Klinsmann kündigt dementsprechend selbstbewusst an, das man gegen Portugal nicht antrete um ein Unentschieden zu erreichen.

Doch wie soll das Gelingen? Wie kann Ronaldo ausgebremst werden? Wird es ein verstärktes defensives Mittelfeld geben, mit mehreren Sonderbeauftragten für den Weltfußballer des Jahres? Die größte Unbekannte ist jedoch die Psyche Portugals. Welche Auswirkungen hat der Druck der auf dem Team lastet? Wie groß ist die Angst nicht wie Spanien zu enden? Wie steckt die Psyche die Auftaktschlappe weg?

Wenn die Defensive der USA zu Anfang steht und Ronaldo nicht zum Zuge kommt, werden bei Portugal die Nerven flattern. Ein Sieg der USA und die Qualifikation in der Todesgruppe zum Achtelfinale schon nach dem zweiten Gruppenspiel wäre für Klinsmann und Co. ein bedeutender Erfolg. Und man ist doppelt cool, denn die USA kann theoretisch auch verlieren, dann käme es zum spannenden Finale am Donnerstag gegen die BRD, und vor denen fürchtet sich bei den USA keiner mehr.


Live in TV bei ESPN, ZDF oder TRT1 Sonntagnacht um 24:00 Uhr.

Weitere Einträge zum US-Team:

USA: Endspiel für Klinsmann
USA: Go for it!

Donnerstag, 12. Juni 2014

USA: Go for it !

Außenseiter - Spitzenreiter hieß eine populäre Sendung im DDR Fernsehen, bei welcher skurriles und aberwitziges thematisiert wurde. Ich habe mich immer gefragt was wohl in der Redaktion des Realsatire-Programms im realexistierenden Sozialismus so passiert ist und wie man sich da wohl fühlte. Nun in einem US-Amtrax-Zug, der mir von meinen Bruder angekündigt wurde als Fortführung der DDR auf Schienen, sitze ich und darf meinen Vorbericht schreiben über meinen WM-Favoriten, - die USA.


Nun schon zum siebten Mal in Folge und insgesamt zum zehnten Mal nimmt eine US-Auswahl an der Fußballweltmeisterschaft teil. Und klarer als dieses Mal konnte die Qualifikation noch nie gewonnen werden. Platz Eins in der CONCACAF- Quali-Runde und Titelgewinn beim Gold-Cup: Sechs Siege in sechs Spielen. Auch die BRD-Auswahl konnte sich von den Spielqualitäten, der von Jürgen Klinsmann trainierten US-Boys überzeugen. In einem Freundschaftsspiel im Juni 2013 siegte das US-Team mit 4:3.


Die Vorbereitung nach der Bekanntgabe des Kaders lässt aufhorchen. Drei Spiele, Drei Siege. (Aserbaidschan 2:0, Türkei 2:1, Nigeria 2:1)Und dabei geben nicht nur die Spielergebnisse Anlass zur Freude. Besonders die gewitzte Spielart gefällt Fans und Kritikern. Mit welcher Leichtigkeit, das mit international erfahrenen Spieler gespickte Team ans Werk geht verdeutlicht symbolisch ab Minute 1:08 einUS Angriff mit sehenswertem Abschluß-Trick von Kapitän Clint Dempsey.





Der Klinsmann-Faktor

Auch wenn Jürgen Klinsmann nicht unbedingt die Position des Sympathen hat, symbolisiert er jedoch die Hoffnungen des Teams. Christina Becker Juristin und ehemalige Jugend-Fußballtrainerin verzieht das Gesicht wenn sie auf Klinsmann angesprochen wird. „ Kaum einer mag ihn, doch als Trainer des US-Teams ist er das Beste was passieren konnte.“ Mit seiner Erfahrung von über 100 Länderspielen und dem Gewinn der Weltmeisterschaft von 1990 ist er für die Spieler eine lebende Legende und ein Erfahrungsschatz aus dem das Team schöpfen kann. Ansonsten können nur einige US-Spieler auf bescheidene Erfolge zurückblicken. Ein paar waren dabei, als bei der WM 2010 der Einzug unter die letzten 16 gelang, einige waren nur am TV-Gerät dabei. Als Klinsmann dann vor drei Jahren das Traineramt übernahm forderte er die Spieler auf im Ausland Erfahrungen zu sammeln und versuchte seine Philosophie, seine Fußball-Ethik und seine taktischen Einstellungen zu vermitteln. Doch sein Ding ist es das Selbstbewusstsein, denn letztendlich sind die Spieler allein auf dem Platz.

Auf und Neben dem Platz

Jedes Team hat seine Spielfiguren die ein Team zusammenhalten und motivieren können. Zu diesem Kern des US-Teams zählen Keeper Tim Howard, die Mittelfeldspieler Michael Bradley und Jermaine Jones, sowie die Offensiv-Kräfte Clint Dempsey und Jozy Altidore. Alle bis auf Jones waren dabei als der Einzug unter die letzten 16 beim letzten Worldcup gelang. Und wie es sich Klinsmann gewünscht hat, haben knapp mehr als die Hälfte des Aufgebotes Erfahrungen im Ausland gemacht, zumeist in Europa. Die Stimmung im Team ist gelöst, wird öffentlich doch kein Druck gemacht. Die Fans füllten zwar die Stadien während den Vorbereitungsspielen, doch Soccer steht noch immer nicht im Blickpunkt der Mainstream Medien. So lässt es sich ganz gemütlich im Kreise von Freunden arbeiten. Die Mission Worldcup2014 ist eher eine Werbekampagne für den Sport im Land an sich. Und dazu wird reichlich die Werbetrommel gerührt. „One Nation. One Team“ , so lautet das nicht besonders einfallsreiche und für europäische Ohren unangenehme Assoziationen weckende Motto des US-Soccer-Teams. Im Land Hollywoods darf dazu eine Video-Botschaft natürlich nicht fehlen. Gleich ganze 23 Botschaften sind es dann geworden. In der Serie „One Nation. One Team. 23 Stories“ stellen sich in bester Old-School MTV-Manier die Stars des Teams und ihren Sport vor. So macht man Werbung in den Staaten für Soccer.



Denn das hier noch einiges zu tun ist, zeigt sich jedem US-Besucher dieser Tage. Es werden zwar im ganzen Land Trikots für World-Cup Teams verkauft, doch auf den Straßen finden sich die Jerseys des US-Teams nicht. Bei einem Shop in Manhatten, wurde ich auf Nachfrage nach dem US-Trikot von den Verkäufern nur ausgelacht. „US-Trikot? Die spielen doch Scheiße. Hier guck´ wir haben Trikots von Brasilien, Mexiko oder aus Europa Italien. Aber US? Das kauft doch niemand.“ Auch sonst sind die einzigen Orte an denen so etwas wie WM-Stimmung eingefangen werden kann, die Läden die Südamerikaner, oder Irish-Pubs oder Bier-Brauereien. Da verwundert es auch nicht, dass die Sprechchöre der auch in Brasilien zahlreich anwesenden US-Fans Anlehnungen aus anderen Ländern sind. So wird man hier wieder das aus der Türkei bekannte abgewandelte „lalalalalaaaaa uuuuuuussssssaaaaaa“ hören.


Die Todesgruppe

Gegner der USA sind in der Gruppe G Ghana, Portugal und die Bundesrepublik. Es hätte kaum schlimmer kommen können. Mit Ghana hat die USA ihren Angstgegner gleich als ersten Spielpartner. In der WM 2010 schied die USA genau gegen Ghana aus. Nur eine gelungene Revanche im Auftakt würde die Chancen auf ein Weiterkommen bringen. Danach gegen Portugal und Deutschland wird die Defensive entscheiden. Die Spiele gegen diese beiden Teams finden am Nachmittag statt. So wird die Fitness eine entscheidende Rolle spielen und das US-Team gilt nicht erst seit Klinsmann als eines der fittesten.

Pro USA

Für die USA zu sein ist nun nicht gerade in. Die US-Versteher bestehen zumeist aus gesellschaftlichen Randgruppen. Zuerst fallen die Konservativen oder die Trucker-Freunde ein, heut zutage ergänzt von pro-amerikanischen politischen Splittergruppen, wie den islamophoben von pi-news oder den islamophoben Anti-Deutschen. Doch im Fußball kann man bedenkenlos für die USA sein. In kaum einem Team stehen so viele offensichtlich als Freaks geborene Protagonisten und das Team hat ein erfolgreich gepflegtes Underdog-Image. Und trotz des schwer verdaulichen Team-Slogans, ist die multikulturelle Zusammenstellung des Teams sympathisch. Ein Erfolg des US-Teams würde zudem die euro- und südamerikazentrierte Fußballwelt gehörig durcheinander würfeln und dem Sport in den USA zu einem weiteren Boom verhelfen. Denn das Potential ist da, so sieht man im Land auf den zahllosen Sportplätzen nun schon auch immer mehr transportable Soccer-Tore. Außenseiter – Spitzenreiter. Go for it.



Eckdaten:
Gruppe G

Ghana vs. USA 16. Juni (Natal)
USA vs. Portugal 22. Juni (Manaus)
USA vs. BRD 26. Juni (Recife)